Mehr Miteinander

Mehr MiteinanderIn unserer Gesellschaft sitzen nicht immer alle an einem Tisch. Die Reichen oft nicht mit den Armen, die Arbeitenden nicht mit den Arbeitslosen und die Alten nicht mit den Jungen. Bei der "Solidaritätstafel" ist das anders.

Eine Gesellschaft, die ausgrenzt, widerspricht auch dem Menschenbild des Diakonischen Werks und des Caritasverbandes. Bereits zum zweiten Mal haben sie zum gemeinsamen Essen geladen. 1000 Menschen nahmen im September an der "Solidaritätstafel gegen Armut und soziale Ausgrenzung" teil, mitten auf der Georgstraße in Hannovers Innenstadt.

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Ziel der Aktion war es, ein Signal gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu setzen. Davon sind unterschiedliche Bevölkerungsgruppen bedroht: Viele alte Menschen können kaum von ihrer Minirente leben, Schulkinder gehen ohne Pausenbrot in die Schule, Arbeitnehmer sind aufgrund von Niedriglöhnen auf eine Hartz-IV-Aufstockung angewiesen. „Trotz der aktuell guten Arbeitsmarktlage steigt die Anzahl der dauerhaft Abgehängten und Dauerarbeitslosen“, fasst Hans-Jürgen Marcus, Direktor des Caritasverbands Hildesheim die Situation zusammen.

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Neben dem gemeinsamen Gespräch und dem gemeinsamen Essen konnte an der Solidaritätstafel auch gespendet werden. 1039,80 Euro gehen so an das Projekt „Balu und Du“. Hier werden Grundschulkinder für ein Jahr von Erwachsenen begleitet und gefördert.

 

Auch die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben möchte, dass ein gesellschaftliches Miteinander tatsächlich gelebt wird und keiner ausgegrenzt wird und unterstützte die Solidaritätstafel mit 3000 Euro.