Erziehung braucht Eltern

Erziehung braucht ElternDiese Entscheidung ist mutig: In einem Land zu leben, das weit entfernt von der Heimat ist, in dem die Menschen eine andere Sprache sprechen und in dem man sich zunächst alleine zurechtfinden muss. Um Kindern und Eltern die Integration zu erleichtern, gibt es in Peine Erziehungspartnerschaften für Familien.

Zahlreiche in Peine lebende Bürger kommen beispielsweise aus der Türkei, dem Libanon oder Syrien. Sie müssen schwierige soziale Problemlagen meistern und die gesellschaftlichen Strukturen vor Ort erst einmal kennenlernen. Oft unterscheidet sich beispielsweise das deutsche Schulsystem sehr von dem Schulsystem der Herkunftsländer. Nicht immer sind die Eltern es daher gewohnt, in den schulischen Bildungsauftrag ihrer Kinder miteinbezogen zu werden. Entscheidend für den schulischen und beruflichen Erfolg ist aber auch, dass die Kinder aktiv von ihren Eltern unterstützt werden.

Um den Eltern die Partizipation zu erleichtern, gibt es vom Caritasverband für den Landkreis Peine e.V. das vom Deutschen Hilfswerk geförderte Projekt „Erziehungspartnerschaften – Kultursensible Hilfen für Familien im Bereich Bildung und Erziehung.“

Mit dabei sind pro Jahr vier Grund- und Hauptschulen. Menschen mit Migrationshintergrund, die zu Multiplikatoren ausgebildet werden sowie eine pädagogische Fachkraft unterstützen die Eltern dabei, den schulischen Werdegang ihrer Kinder aktiv zu begleiten und zu fördern.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben unterstützt Angebote zur Integration von Einwandereren und stellt daher 3 Jahre lang jeweils 3500 Euro zur Verfügung.