Auf den Spuren Jesu

Auf den SpurenWarten auf Weihnachten geht am besten in Israel. Denn im biblischen Land haben Reisende die Möglichkeit, den Geburtsort und die Wirkungsstätten Jesu zu besichtigen. So wie fünf jugendliche Messdiener aus Hildesheim, die mit einem Handicap leben, und die Reise trotzdem  angetreten sind.

Den ersten Advent verbrachten die fünf Jugendliche während einer achttägigen Reise in Israel. Die 16 bis 18-Jährigen leben alle in der Heimstatt Röderhof, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Außerdem verbindet sie die benachbarte Heilig-Geistkirche, in der sie als Messdiener die Gottesdienste begleiten.

Ob Bethlehem, Jericho oder Jerusalem: Hier werden die biblischen Texte nacherlebbar. - Die Jugendlichen wurden von Erziehern und der „Seelsorge für Menschen mit Behinderung" des Bistums Hildesheim begleitet. „Die Heimstatt Röderhof möchte Jugendlichen mit einer Beeinträchtigung dieses einmalige Erlebnis ermöglichen, die Orte, an denen Jesu gelebt und gewirkt hat, kennenzulernen", beschreibt Wilfried Bücher, Leiter der Einrichtung, das Vorhaben.

Reisen kosten Geld. Das Taschengeld der Jugendlichen reichte dafür nicht aus. Deshalb unterstützte die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben dieses besondere Teilhabeprojekt für Jugendliche mit Behinderungen mit 2250 Euro.