Auf dem Rücken der Pferde

Auf dem Ruecken der PferdeTiere machen keine Unterschiede. Ihnen ist es egal, ob jemand reich oder arm, jung oder alt, groß oder klein ist. Sie wollen nur, dass die Menschen gut zu ihnen sind. So wie die Förderschülerinnen und -schüler in Elze.

Jeden Montag bekommen sie tierischen Besuch. Ob Pony, Esel, Gänse, Schafe oder Minischweine. Diplom-Pädagogin Ingrid Stephan, Leiterin des „Instituts für soziales Lernen mit Tieren“ hat immer jemanden dabei, auf den sich die Schüler der Klassen 1 bis 6 besonders freuen. Denn mit diesen Gästen dürfen die Kinder mehr als bei einem Besuch auf dem Bauernhof oder im Tierpark. Nicht nur Pflegen oder Füttern stehen hier auf dem Programm. Auf dem Esel können die Schüler beispielsweise entspannen oder in Kleingruppen Verantwortung für ein Tier übernehmen.

Die Kinder kommen von der Adolf-Grimme-Schule in Elze, die Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf unterstützt.  „Durch den hohen Aufforderungscharakter der Tiere arbeiten die Kinder meist äußerst konzentriert mit. Sie sind bereit, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und helfen sich gegenseitig im Umgang mit den Tieren“, fasst Schulleiterin Anke Möller den Erfolg des Projektes zusammen. Von den Tieren fühlen sich auch die Kinder, die ängstlich, schüchtern oder isoliert sind, akzeptiert.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben möchte, dass das Förderangebot für Schülerinnen und Schüler weitergeführt werden kann. Sie unterstützt dieses mit 3990 Euro.