Sozial 2.0

Sozial 20Auch Jugendliche brauchen Auszeiten. Einmal durchschnaufen und zur Ruhe kommen können Hildesheimer Schüler in der  "kreuz.bar" - einem Treffpunkt  in der Nähe der Kreuzkirche.

Eltern und Lehrer erwarten Leistungen von den Jugendlichen. Und sie selber wollen ja auch gut in der Schule sein. Das kostet  viel Kraft und Energie, die regelmäßig augefladen werden muss. Am besten geht das an einem Ort, der nichts mit Schule zu tun hat, den aber jeder zu Fuß erreichen kann.

Die kreuz.bar ist ein solcher Ort der Zuflucht, nur wenige Meter von der Kreuzkirche entfernt. Bis zu 100 Oberstufenschüler aus umliegenden Schulen besuchen täglich den Treffpunkt. Sie kommen in Freistunden oder auch nach der Schule in ihrer Freizeit. In der kreuz.bar können sie relaxen, spielen oder sich unterhalten. Auch Andachten und Angebote zum gemeinsamen Musikmachen werden gerne angenommen.Besucher02 ret bg

Träger des Schülertreffpunktes ist der Verein Jugendforum Oase. Clemens Teichert, Pastor der Kreuzkirche, möchte das Programm des Vereins erweitern und das Engagement der Schüler fördern. „Jugendliche benötigen Kontakt zu sozialen Handlungsfeldern, zu Diensten und Einrichtungen im Sozialbereich - sowohl, um die eigene soziale Sensibilität und Kompetenz zu erhöhen, als auch um den sozialen Bereich in die eigene Berufsentscheidung einzubeziehen“, erklärt Teichert.

Ziel ist es beispielsweise, die Sozialpraktika der Schüler intensiver zu gestalten. Den Jugendlichen soll ermöglicht werden, in Praktikumseinrichtungen nicht nur zu arbeiten, sondern während der Praktikumszeit dort auch zu wohnen. In der kreuz.bar wird jetzt eine neue Mitarbeiterin Jugendliche für soziale Aufgaben begeistern.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben tritt für ein soziales Miteinander ein und fördert dieses Projekt mit 30.000 Euro.