Voneinander lernen

Voeinander lernenIm Schuljahr 2013/2014 wurde in Niedersachsen die inklusive Schule eingeführt. In der Praxis gibt es häufig noch Probleme. Der Malteser Hilfsdienst unterstützt Eltern und Kinder bei der Wahrnehmung ihrer Rechte.

Kinder, die Förderschulen besuchen, erreichen nur selten einen Hauptschulabschluss und haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Werden Kinder in Regelschulen gemeinsam unterrichtet, machen sie größere Lern- und Entwicklungsfortschritte. 2009 hat Deutschland eine UN-Konvention ratifiziert, die Menschen mit Behinderungen mehr Rechte in der Gesellschaft gibt. Eines davon ist das Recht auf schulische Inklusion.

Im Schuljahr 2013/2014 wurde in Niedersachsen die inklusive Schule eingeführt - zunächst für Schülerinnen und Schüler der 1. und  5. Klasse. Doch häufig fühlen sich Eltern und Kinder dabei allein gelassen. Der Malteser Hilfsdienst in Hildesheim möchte den Betroffenen helfen, ihre Rechte wahrzunehmen und bietet eine Schul-Integrationshilfe an.

Eltern werden bei ihrer Entscheidungsfindung beraten und Schulen, Kindertagesstätten und Fördereinrichtungen bei der Umsetzung von Inklusion im Alltag unterstützt.

Damit der Schulbesuch gelingt, können die Schüler von einem Schul-Integrationshelfer begleitet werden. Auch hier helfen die Malteser bei der Suche, Auswahl und Koordinierung.

In den nächsten Jahren wird das Angebot ausgebaut und auch Ratsuchenden in Hannover und Braunschweig angeboten.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben tritt dafür ein, dass Kinder und Jugendliche ihr Recht auf Inklusion wahrnehmen können und fördert das Projekt mit einem Betrag von 10.000 Euro.