Halt machen, Halt finden

Halt machenBahnhöfe sind besondere Orte. Täglich begegnen sich dort Reisende und Geschäftige - aber auch Einsame und Hilfsbedürftige zieht es in diese belebten Stätten. In der Hildesheimer Bahnhofsmission finden sie Ruhe, Hilfe bei Problemen und ein offenes Ohr.

In Bahnhöfen passieren jeden Tag tausende Menschen die Gleise, Treppen und Hallen. Sie steigen ein oder um, sie fahren zur Arbeit, in den Urlaub oder zu ihren Liebsten. Die Einsamen und Alleingelassenen suchen die Gesellschaft anderer.

Schön, wenn man hier Hilfe erhält, Ruhe findet oder auch nur ein offenes Ohr für die alltäglichen Sorgen. All dies gibt es für Reisende und Bahnhofsbesucher in Hildesheim auf Gleis 2 in einem kleinen Gebäude mit Flachdach. Hier ist die Hildesheimer Bahnhofsmission zuhause, die von der Religions- und Sozialpädagogin Bettina Gehrz geleitet wird.

Bettina Gehrz und zurzeit sechs Ehrenamtliche helfen Kindern getrennt lebender Eltern, die quer durch Deutschland reisen, unterstützen Rollstuhlfahrern beim Ein- und Ausstieg oder vermitteln Obdachlosen eine nächtliche Unterkunft. Gründe, die Bahnhofsmission aufzusuchen oder in Anspruch zu nehmen, gibt es viele.

Dementsprechend wichtig sind lange Öffnungszeiten und eine ausreichende Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die sich engagieren. Auch die Zusammenarbeit der Bahnhofsmission mit anderen Hilfseinrichtungen und  Institutionen im dem Stadtteil ist wichtig. Eine neue Mitarbeiterin koordiniert in den nächsten drei Jahren diese wichtige Arbeit.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben unterstützt dieses Projekt der Gemeinwesenarbeit mit 15.000 Euro.