Zwischen den Welten

Zwischen WeltenFarida Saaid kommt aus Syrien und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, Ganda Zeaiter ist im Libanon geboren. Beide sind nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen und nicht mit der Kultur, in der sie heute leben. „Zwischen-Welten" ist der Titel ihres Films, der anderen Frauen Mut machen soll.

Unterstützt wurden Farida Saaid, Ganda Zeaiter und weitere Frauen, die sich an dem Film beteiligten, vom Verein „Creaclic-kreative Medienpädagogik", der Dokumentarfilmerin Annette Assmy sowie Ute Feldt vom Caritasverband Cuxhaven.

Cuxhaven wurde 1889 zum Tor der Welt. Hier bestiegen diejenigen die Boote der Hamburg-Amerika-Linie, die auf ein besseres Leben in Übersee hofften. Heute sind es Menschen aus anderen Ländern, die in Cuxhaven ein neues zu Hause finden. Solche wie Farida Saaid und Ganda Zeaiter.

„Ich möchte den anderen Frauen helfen und zeigen, dass sie so wie wir sein können. Öffentlich präsent sein und nicht nur ängstlich und immer zuhause", erklärt Zeaiter ihr Anliegen

„Zwischen-Welten" erzählt zum Beispiel die Geschichte von Samira Abdallah, einer Kurdin, die seit 16 Jahren in Deutschland lebt, die am Anfang kein Deutsch konnte und niemanden kannte. Schwanger und mit zwei kleinen Kindern musste sie sich in der neuen unbekannten Gesellschaft zurechtfinden.

Wer wissen möchte, an welchen Orten sich die Frauen in Cuxhaven zu Hause fühlen, was sie vermissen und wie sich ihre eigene Identität verändert hat, sollte den Film sehen.

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben unterstützt das interkulturelle Filmprojekt mit einem Betrag von 1.372 Euro.