
Unter Geschwistern Kinder brauchen Aufmerksamkeit.
In Großfamilien konkurrieren sie mit ihren Geschwisternum die Gunst der
Eltern. Diesen Wettkampf haben sie oft dann verloren, wenn Bruder oder
Schwester schwer krank sind. Die kranken Kinder werden meist
zumMittelpunkt der Familie, einen Großteil der elterlichen Zeit nehmen
sie in Anspruch. Hannover. Aggressionen, Schulangst, Essstörungen,
Schlaflosigkeit bis hin zu Depressionen sind mögliche
Verhaltensauffälligkeiten, die dann auftreten, wenn Kinder sich
zurückgesetzt fühlen. Der in Hannover ansässige Verein „Netzwerk für die
Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“ hilft denjenigen,
die oft nicht im Fokus stehen, den Geschwisterkindern. Die Kinder sollen
die gleichen Chancen wie ihre Altersgenossen haben und Diskriminierungen
sollen verhindert werden. Um ein breites und flächendeckendes Angebot zu
ermöglichen, geht es vor allem auch um Vernetzung bereits bestehender
Angebote. Der Verein setzt dabei besonders auch auf die Kooperation mit
der Caritas. Bereits bestehende Projekte sollen weiterentwickelt und in
das Netzwerk integriert werden. Starke Geschwister, und somit auch
gestärkte Familien, sind im Sinne der Bischöflichen Stiftung „Gemeinsam
für das Leben“. Daher unterstützt sie dieses Projekt mit 21.000
EUR.
|

|
Die Suche erleichtern Jugendliche möchten
gestalten, Verantwortung übernehmen und als Mitglieder der Gesellschaft
akzeptiert werden. Möglich ist dies nur, wenn Sie einen Ausbildungsplatz
und anschließend Arbeit finden. In Wolfenbüttel ist es der Caritasverband
für Stadt und Landkreis Wolfenbüttel e.V. mit seinem Infoladen „Optimal“,
der sich eine Unterstützung Heranwachsender zum Ziel gemacht hat. Hier
setzt man vor allem auf ein niedrigschwelliges und offenes Angebot. Den
16–27-jährigen stehen werktags zwischen 9–17 Uhr 10 PC-Arbeitsplätze für
die Jobsuche zur Verfügung. Ein ganz normales Internet-Café ist „Optimal“
dennoch nicht, denn hier werden die Jugendlichen von pädagogischen
Fachkräften, Honorarkräften und ehrenamtlich Tätigen in ihrer Suche und
beim Verfassen der Bewerbungen unterstützt. Beratung findet hinsichtlich
aller Lebenslagen statt, zum Teil direkt vor Ort oder durch die
Weitervermittlung an andere Caritasstellen. Wichtig ist, dass die Gäste
gerne hier sind. „Die Besucher und Nutzer des Infoladens sollen daher
angeleitet werden, eigenverantwortlich im Laden mitzuarbeiten“, erklärt
Andreas Pilz, Geschäftsführer des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis
Wolfenbüttel e.V. Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben möchte
Jugendlichen Perspektiven ermöglichen und stellt daher für die
fachkompetente Beratung 11.000 Euro für Personalkosten zur Verfügung

|
Gut wohnen Jung und engagiert sind
diejenigen, die sich nach der Schule für ein Freiwilliges Soziales Jahr
(FSJ) entscheiden. Sie stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung, oft auch
mit dem Wunsch die Gesellschaft mitzugestalten. Die freie Zeit ist dabei
nicht mehr von schulischen Verpflichtungen geprägt, es bleibt Zeit zum
Nachdenken und Schmieden weiterer Zukunftspläne. Hannover. Die
katholische Kirchengemeinde St. Godehard im Stadtteil Hannover- Linden
erleichtert diesen jungen Erwachsenen mit ihrem Projekt „soul side house“
den Übergang. Hier leben die FSJler ein Jahr lang gemeinsam in einer
Wohngemeinschaft. Begleitet werden sie von hauptamtlichen Seelsorgern der
Gemeinde. „Ein verbindlicher Gemeinschaftsabend pro Woche dient einerseits
der Gruppe und wird andererseits genutzt, um miteinander ein geistliches
Programm zu gestalten, das breite Spektrum kirchlichen Lebens kennen zu
lernen, Gäste zu einem Gesprächsabend einzuladen und kulturelle Angebote
gemeinsam zu nutzen“, erklärt der Initiator des Projektes, Pfarrer Dr.
Wolfgang Beck, einen wichtigen Bestandteil des begleitenden Programms. Zur
Stärkung und spirituellen Vertiefung verbringen die WG-Bewohner zwei
Wochenenden im Jahr zusätzlich in einer kirchlichen Einrichtung. Auch die
Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben möchte den Jugendlichen bei
der religiösen und beruflichen Orientierung helfen und unterstützt das
„soul side house“ zunächst mit 5.000 Euro. |
Haltbare Hilfe 120 Menschen aus dem gesamten
Hildesheimer Stadtgebiet kommen tagtäglich in die Gemeinde Guter Hirt zum
gemeinsamen Mittagessen. Ob Kleinkinder oder Senioren, Einzelpersonen oder
Familien: Bedürftig sind viele und somit auf das soziale Engagement der
Gemeinde angewiesen. Seit 1991 gibt es diesen „Sozialen Mittagstisch“, der
stetig durch weitere Angebote ergänzt wurde. 250 Menschen erhalten
beispielsweise zweimal die Woche gespendete Lebensmittel. Ganz klar, dass
die Lebensmittel für das Mittagessen sowie für die Essensabgabe nicht
alleine zum Guten Hirten finden. Ein Kühlfahrzeug ist unerlässlich, damit
die Spenden unverdorben ausgeteilt oder weiterverarbeitet werden können.
„Unser alter Transporter kam nicht mehr durch den TÜV, irreparabel“,
erklärte Diakon Wilfried Otto. Das Foto zeigt Dr. Godelieve
Quisthoudt-Rowohl, Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Diakon Otto und
Stiftungsgeschäftsführer Ralf Regenhardt anlässlich der Scheckübergabe für
ein neues Fahrzeug. Der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben ist
es ein Anliegen, dass die kontinuierliche Hilfe des „Trägerkreis Sozialer
Mittagstisch Guter Hirt e.V.“ auch weiterhin reibungslos möglich ist.
Daher bezuschusst sie mit 10.000 Euro den Kauf eines neuen Kühlfahrzeugs
|

|

|
Ohne Wohnung keine Arbeit Dass in Deutschland
keiner obdachlos sein muss, ist eine weitverbreitete Ansicht. Doch was
bedeutet es, wenn Hartz-IV-Empfänger angehalten sind, sich eine kleinere
Wohnung zu suchen, vor allem wenn es sich um alleinstehende Frauen mit
Kindern handelt. OderMenschen, die nach einem längeren
Psychiatrieaufenthalt ein neues Zuhause brauchen? Risikogruppen und
individuelle Schicksale gibt es viele. Um diese kümmert sich in Göttingen
der Verein „Förderer der Straßensozialarbeit e.V.“ und insbesondere
Gerd-Rüdiger Reich. Die Arbeit ist keineswegs einfach. Ein geeigneter
Wohnraum muss gefunden und die Vermieter überzeugt werden. Auch in
Konfliktsituationen wird zwischen den streitenden Parteien vermittelt.
Eine Wohnung ist dabei genauso wichtig wie Arbeit, da eine solche ohne
feste Bleibe gar nicht erst zu finden ist. Für verschiedene soziale
Projekte ist der Verein immer wieder auf der Suche nach
Kooperationspartnern und Förderern. Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam
für das Leben sieht in der Wohnraumvermittlung für Bedürftige eine
Notwendigkeit und fördert dieses Projekt mit 3.000 Euro, die unter anderem
für die Deckung von Personalkosten zur Verfügung gestellt werden.
|
Nicht ausgrenzen Die
UN-Behindertenrechtskonvention sieht unter anderem vor, dass „Kinder mit
Behinderungen gleichberechtigt mit andern Kindern alle Menschenrechte und
Grundfreiheiten genießen können“. Die Hildesheimer „Cluster-Sozialagentur“
sieht diesen Grundsatz durch das mehrgliedrige Schulsystem nicht gegeben.
Auf ihrer Fachtagung „Eine Schule für Alle“ informierte sie über die
fehlende Chancengleichheit und zeigte Wege auf, wie eine solche erzielt
werden kann. Auch die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben machte
die Tagung mit einem Zuschuss von 810 Euro möglich.
10 Finger und ein eigener Blog Junge Mädchen kennen
das Mädchencafé in Hameln. Der Sozialdienst katholischer Frauen hilft
ihnen hier vor allem in schulischen und beruflichen Belangen. Ohne einen
PC ist dies nicht möglich und der im Büro des Sozialdienstes ist für den
Bedarf längst nicht mehr ausreichend. Damit die Schülerinnen im Internet
recherchieren, Bewerbungen schreiben und ausdrucken können stellt die
Stiftung einen neuen PC und Drucker sowie 200 Euro für die benötigte
Software zur Verfügung
|

|
|

Bischöfliche
Stiftung
Gemeinsam
für das Leben
|